wunschkandidaten für den "schleudersitz" auf der aarauer trainerbank gäbe es natürlich einige. ob die aber auch finanzierbar wären und ausserdem gewillt wären in aarau zu arbeiten, sind allerdings andere fragen. bezahlbare und verfügbare wunschkandidaten gibt es meiner ansicht nicht viele, auf dem "kleinen" schweizer markt sowieso nicht. eine ausländische lösung kommt wohlmöglich aufgrund der finanziellen möglichkeiten und evtl. sehr wahrscheinlich auch aus sportlicher sicht ("nur" zweit höchste liga in der schweiz, dazu unklare stadion-situation etc.) wohl eher nicht in frage. deshalb bleibt der schweizer markt.
der name erachte ich als nicht so wahnsinnig wichtig. in erster linie braucht der fca einen sportlichen plan/konzept oder wie immer man dies nennen will. ob dies mit der aktuellen lösung möglich ist, wird sich in zukunft zeigen. es braucht sowohl einen kurzfristigen für die nächste saison und natürlich einen langfristigen (was ist das ziel? mit welchem personal ist dies finanziell möglich und auch sportlich erreichbar? etc. usw.)
meine meinung zu den namen welche der vorschreiber in spiel bringt:
fischer ist höchstwahrscheinlich u.a. auch aus finanziellen gründen kein thema. auch u.forte gehört wohl in diese "kategorie" und wird aus den gleichen gründen kaum aarau-trainer werden. ausser er würde grosse finanzielle einbussen akzeptieren und sich der sportlichen herausforderung stellen, doch davon ist nicht auszugehen.
fringer, den ich sehr schätze und eine hohe meinung von ihm habe(nicht nur wegen dem meistertitel), darf aus meiner sicht kein thema sein. er war schon zweimal bei aarau als trainer im amt, ob da noch ein drittes mal sinn ergibt, sehe ich nicht ganz ein. und ob er überhaupt möchte, ist natürlich eine andere frage.
meier wäre sicherlich eine sehr interessante variante. was der bislang mit der "hobby"-truppe von den rappigen jodler zööler erreicht hat, ist doch einigermasen überraschend und spricht sehr für seine arbeit. keine ahnung ob der noch vertrag hat. mit dieser option könnte ich gut leben.
sforza (ja,weiss dass er noch nie fca-trainer war), rueda, schällibaum, christ, ponte etc. und alle die schon mal aarau-trainer waren, dürfen meiner ansicht kein thema sein.
da sich r.weiler den trainer posten in aarau kaum ein zweites mal antut, käme als einzige (rückkehrer) ausnahme, bsp. der aktuelle wohlen-trainer ranko ein thema sein. er kennt die aargauer vereine gut und kann und wäre gewillt mit jungen spielern zu arbeiten. aber wie bei jedem trainer gibt es immer punkte die dafür und dagegen sprechen. persönlich bin ich bei ranko ein wenig skeptisch und deshalb eher nein.
lange zeit war axel thoma mein absoluter wunschkandidat. keine ahnung was der überhaupt jetzt macht.
vom medialen hochgelobten m.schmidt halte ich persönlich nicht besonders viel. der hat auch vermutlich andere ansprüche als aarau. und finanzierbar wäre der nicht.
evtl. wäre bsp. j.dragani oder p.rahmen(sehe ich zwar eher weniger) eine option. keine ahnung ob die überhaupt verfügbar wären.
natürlich gäbe es noch die eine oder andere interessante variante, die ich mir vorstellen könnte. einige namen von trainern in einem ähnlichen alter wie marinko kommen mir da in den sinn.
evtl. könnte man sich auch gedanken machen und neue wege zu gehen und wieson nicht mal eine Trainerin zu engagieren?
das wichtigste finde ich, dass der trainer für die saison 18-19 "nur" einen jahresvertrag + allenfalls eine option erhält.
zusätzlich könnte man sich überlegen, ob es nicht sinnvoll wäre, in die spielerverträgen eine klausel einzusetzen, falls der trainer entlassen wird, dass bei den spielern einen lohnabzug vorgenommen werden kann. schliesslich tragen die spieler auch einen grossen teil dazu, wenn ein trainer entlassen wird.